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2009:
75 Jahre Steyr-Daimler Puch AG

120ter Todestag von Josef Werndl

Eine kurze Firmenhistorie

Vor genau 75 Jahren, also 1934 erfolgte die Fusion der Steyr-Werke mit der Austro-Daimler-Puchwerke AG zur Steyr-Daimler Puch AG, die Geschichte des Werkes selbst, ist natürlich wesentlich älter: Im Jahre 1830 gründete Leopold Werndl in Letten eine Waffenmanufaktur. Sein Sohn, Josef Werndl, erweiterte den Betrieb kontinuierlich, um für neue Rüstungsaufträge gewappnet zu sein. Weltbekannt wurde Josef Werndl für die Erfindung des sogenannten „Tabernakel-Verschlusses", ein Hinterladersystem, welches das Waffenwesen in der K & K Monarchie, ja in ganz Europa revolutionierte!

Josef Werndl war ein visionärer Geist: Nicht nur am Waffensektor leistete er Bahnbrechendes, auch auf anderen Gebieten der Technik wurde in Steyr Pionierarbeit vollbracht. So war zum Beispiel Steyr die erste Stadt in Europa, die bereits im Jahre 1884 über eine elektrische Straßenbeleuchtung verfügte! Aber nicht nur auf dem Gebiet der Technik war Josef Werndl seiner Zeit weit voraus: Er besaß eine starke soziale Ader, und ließ für die Mitarbeiter seiner Werke Wohnhäuser, ein Schwimmbad und sogar eine eigene Sozialversicherung einrichten! Im Frühjahr 1889 erkrankte Werndl an einer Lungenentzündung, als er nach einer der in Steyr häufigen Überflutungen persönlich an den Aufräumarbeiten teilnahm. Josef Werndl starb am 29. April 1889 im Alter von 59 Jahren. Sein Todestag jährt sich also heuer zum 120ten Mal.

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Firmengeschichte der Steyr-Werke, so entdecken wir am 16. April 1864 die Gründung der Firma „Josef und Franz Werndl & Compagnie". An diesem Tag legte Josef Werndl den Grundstein für die Erweiterung der väterlichen Manufaktur zum Industriebetrieb. Dieses Datum, welches sich heuer zum 145ten Male jährt, gilt gemeinhin als Geburtsstunde der Steyr-Werke. Fünf Jahre später wurde aus dieser Firma die „Österreichische Waffenfabriks Gesellschaft", der bis zu seinem Tode am 29. April 1889 Josef Werndl als Generaldirektor vorstand. 1926 änderte sich der Firmenname erneut, diesmal in „Steyr Werke AG". Die Steyr-Werke schließlich fusionierten im Jahre 1934 mit der Austro-Daimler-Puchwerke A.G. zur Steyr-Daimler-Puch AG! Josef Werndl und die Steyr-Daimler-Puch AG – zwei Namen die der Stadt Steyr internationale Bekanntheit und einbrachten, und mit der Österreichischen Kraftfahrzeug Historie untrennbar verbunden sind!

Sowohl in der Steyr-Daimler-Puch AG als auch in allen ihren Vorgängerbetrieben wurde Pionierarbeit auf dem Kraftfahrzeugsektor geleistet. Legendäre und weltbekannte Fahrzeuge wurden geschaffen. Namen wie das „Steyr Waffenauto", der legendäre Typ II, der „Steyr 220", das „Steyr-Baby", der Austro-Daimler „Bergmeister" oder der Puch „Alpenwagen" wurden zu Legenden. Doch auch der Zweiradsektor steht den Automobilen hier um nichts nach: Begriffe wie das „Volksmotorrad" der Typ Puch 200, die legendäre Puch 250 S4, die „Steirische Norton", die Type Puch 250 TF oder die eleganten Puch Roller sind wohl nicht nur Oldtimerfans bestens bekannt! Auf dem Sektor der Nutzfahrzeuge gibt es wohl kein bekannteres Fahrzeug als den legendären Steyr „15er". Fahrzeuggeschichte pur also, die in diesen Werken produziert wurde!

 

Fahrzeug Produktion im Steyr-Daimler Puch Konzern

Eine kleine Fahrzeughistorie in Beispielen

 

Die Marke „STEYR"

Das „Waffenauto" - Typ II - 1920 bis 1924:

Das erste in Serie produzierte Fahrzeug war der Typ II. Dieses war eine Konstruktion des legendären Hans Ledwinka, der 1917 von den Nesselsdorfer Werken zu Steyr kam. Das "Waffenauto" war ein repräsentatives Fahrzeug, technisch mehr als konkurrenzfähig. Besonders der Motor war hochmodern. Der 3,3 Liter 6-Zylindermotor leistete 40 PS, er hatte eine obenliegende Nockenwelle und strömungsgünstig schräg angeordnete Ventile. Die Zylinder und der Zylinderkopf waren ein Teil, das auf das steife, weit über die vier Lager heruntergezogene Kurbelgehäuse aufgeschraubt war. Die Ventile wurden als komplett montierte Einheit samt Ventilsitz von oben eingeschraubt. Die Kurbelwelle war vorne und hinten gleitgelagert, das Mittelteil lief in zwei großen Wälzlagern

Das „Steyr Baby" - Typ 50 - 1936 bis 1937 / Typ 55 – 1938 bis 1940:

 

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung hat der Steyr 50 nichts mit den Entwicklungen eines Volkswagen des Prof. Porsche zu tun, sondern entstand parallel und unabhängig von diesem. Karl Jenschke, damaliger Chefkonstrukteur bei Steyr hatte Überlegungen zu einem kleinen Flugmotor angestellt, die zum Entwurf eines flachen kleinen 4-Zylinder-Boxer-Motors führten, der wiederum wie geschaffen schien, ein "volkstümliches" und billigeres Auto in Steyr zu bauen. Der seitengesteuerte 4-Zylinder Boxer-Motor hatte 978 ccm Hubraum und leistete 22 PS bei 3800U/min. Vier an Querblattfedern einzeln aufgehängte Räder, 4 Sitze und etwas Kofferraum, ein schnittiges, stromlinienförmiges Design, - der Steyr 50 war ein komfortables, modernes Auto mit guten Fahrleistungen und guter Straßenlage. Billig wurde das "Steyr-Baby" nicht, dazu war es technisch zu anspruchsvoll und die Stückzahlen doch zu gering.

Der letzte „echte" Steyr Wagen - Typ 220 - 1937 bis 1940:

 

Dem Wunsch nach mehr Leistung folgend, entstand der Typ Steyr 220. Er erhielt den 2270 ccm großen Motor des Steyr 530 (55 PS) und wie der Typ Steyr 200 Änderungen im Innenraum, an den Achsen, das größere Heckfenster und Ende 1937 eine neue Kühlermaske. Vom Typ 220 wurden neben der 4-türigen Limousine und dem 2-türigen Cabriolet (mit 2 Seitenfenstern) auch Karosserien der Fa. Gläser in Dresden, nämlich das Cabriolet 4-sitzig (mit 4 Seitenfenstern) und das Cabriolet Sport überall, nicht nur in Deutschland, werksseitig angeboten. Die gebaute Stückzahl aller Varianten war 5900 Stück.

 

Die Marke „DAIMLER"

Ein frühes Stück – Austro Daimler 6/10 – 1902:

Bereits im Jahre 1898 befasste sich die Maschinenbaufirma „Brüder Fischer" in Wiener Neustadt mit dem Bau von automobilen nach den Patenten von Gottlieb Daimler. Sieben Jahre Kraftwagenbau genügten, um so viele und gute Erfahrungen zu sammeln, um sich schließlich von den alten Daimler Patenten zu lösen, und eigene gediegene Konstruktionsideen zu verwirklichen. Hierbei und in der weiteren Entwicklung waren jene Ideen von größtem Einfluss und weittragender Bedeutung, die Ferdinand Porsche, der in den Jahren 1906 bis 1919 als technischer Direktor und Konstrukteur Austro-Daimler führte, in die Tat umsetzte. In diese Jahre fallen auch die bemerkenswerten Rennsiege, die Austro Daimler errang, so zum Beispiel bei den legendären „Gordon-Bennet Rennen" und nicht zuletzt bei der klassischen „Prinz-Heinrich Fahrt" 1910 mit einem von Ferdinand Porsche persönlich gesteuerten Austro-Daimler.

Hochherrschaftlich – Austro Daimler „Kaiserwagen" – 1912:

In der Zeit der K & K Monarchie wurden in den Austro-Daimler Werken nicht nur Personenkraftwagen produziert, auch die Fertigung von Lastkraftwagen und speziellen Heeresfahrzeugen sicherte dem Unternehmen gute Geschäftszahlen. Legendär waren die schweren und schwersten Zugfahrzeuge für die Österreichische Armee, die mit dem von Ferdinand Porsche favorisierten benzin-elektrischen Antrieb ausgestattet waren: Ein Verbrennungsmotor trieb einen Generator an, die so erzeugte elektrische Energie wurde mittels Radnabenmotoren in Bewegung des Fahrzeuges umgesetzt. Nicht unerwähnt sollte auch die Erzeugung von Flugmotoren für die Österreichsche Luftwaffe bleiben. Das wohl prestigeträchtigste Produkt wurde aber im Jahre 1912 ausgeliefert: Eine Limousine für Kaiser Franz-Joseph, der legendäre „Kaiserwagen".

Das letzte Meisterstück – Austro Daimler ADR 6 „Bergmeister" – 1932 - 1934:

In der Zwischenkriegszeit erreichte der Automobilbau bei Austro-Daimler wohl seine absolute Glanzeit. Höhepunkte der Fahrzeugproduktion war zweifelsohne die Austro-Daimler „ADR" Baureihe, die von 1927 bis 1934 im Programm war, und hier sei das Glanzstück dieses Fahrzeugtyps erwähnt, der Austro-Daimler ADR 6 „Bergmeister", wohl eines der schönsten und seltensten Automobile der Österreichschen Fahrzeuggeschichte. Sein 6-Zylinder-Reihenmotor mit 3,6 Litern Hubraum entwickelte 120 PS. Es wurden bis 1934 nur 50 Fahrzeuge gebaut und mit Sonderkarosserien des österreichischen Stellmacherbetriebes Oeffag versehen. Nach der Fusion wurde dieser Wagen noch kurze Zeit bei den Steyrwerken gebaut und dann ersatzlos eingestellt.

 

Die Marke „PUCH"

Der Beginn – Typ R2– 1912:

Schon im Jahre 1901 nahmen die „Johann-Puch-Fahrradwerke" neben der Herstellung Ihrer Fahrräder die Erzeugung von Motorrädern auf. Das erste Modell war eine ziemlich schwere Einzylindermaschine mit 2,5 PS, der bereits 1906 die ersten Zweizylindermaschinen folgten. Die Puch Motorräder errangen zahlreiche Siege in nationalen und internationalen Bewerben – wie zum Beispiel im „Gordon-Bennet Rennen" 1906, als sich Puch gegen stärkste internationale Konkurrenz die höchste Trophäe für Motorräder erkämpfte - so dass die Firmenleitung das Hauptziel des Unternehmens schon bald auf die Produktion von Kraftfahrzeugen ausrichtete.

Kaum bekannt – Puch Voiturette – 1906:

Bereits im Jahre 1906 kam das erste Puch Auto, die „Voiturette" auf den Markt. Zahlreiche interessante und erfolgreiche Automobile wurden in der Folge produziert, die auch zahlreiche Siege in diversen internationalen Sportbewerben erringen konnten, wie zum Beispiel bei der „Prinz-Heinrich Fahrt" 1909 und 1910, bei der Tourenfahrt „Budapest-Konstantinopel" 1912 und nicht zuletzt bei den legendären „Alpenfahrten" 1913 und 1914. Hier sei als Beispiel der „Puch Alpenwagen" aus dem Jahre 1912 erwähnt. Für die Österreichische Armee wurden zahllose Fahrzeuge gefertigt, auch für einige Mitglieder des Habsburgischen Kaiserhauses wurden Limousinen hergestellt.

Der Neubeginn – Typ 220 – 1926:

Nach dem ersten Weltkrieg beschloss man bei Puch sich auf den Weg zurück zu den Wurzeln zu machen, und begann erneut mit der Fertigung von Fahrrädern und Motorrädern. Ein, wie sich herausstellen sollte, erfolgreicher Weg. Mitentscheidend für den weltweiten Erfolg der Marke Puch war wohl die Wahl des Doppelkolbenmotors als bevorzugte Antriebsquelle, eine Bauart, die schon bald ein Wahrzeichen für die Marke Puch wurde! Legendäre Motorräder verließen die Werkshallen in Graz: das „Volksmotorrad" Typ 200, die starken und schnellen Tourensportmodelle Typ 250 T3 und Typ 250 S4, das Zweizylindermodell Typ 500, und um nicht zu vergessen, die wohl einmalige Puch Typ 800 mit dem 4-Zylinder Boxermotor!

Die „Steirische Norton" – Typ 250 TF – 1951:

Das wohl bekannteste Puch Motorrad aus der Nachkriegszeit ist zweifelsohne der Typ 250 TF. Es soll aber an dieser Stelle nicht auf alle die anderen weltbekannten Puch Motorräder vergessen werden, wie die ersten Nachkriegsmodelle vom Typ 125, noch eine Vorkriegskonstruktion mit 19" Rädern, oder das erste Modell mit Schalenrahmen, der Typ 125 TL / 150 TL. Ihm folgten Modelle wie die Serie SV / SVS mit 125 bzw. 175 ccm oder die 250er Modelle SG / SGS. Diese waren auch die letzten noch produzierten Puch Modelle!

 

Die Marke „STEYR-FIAT"

Der erste Steyr-Fiat – Typ 1100 B – 1948 bis 1949:

Steyr baute nach 1945 keine eigenen PKW mehr. Die Steyr-Daimler-Puch AG begann aber schon Ende 1948 mit dem Fiat 1100 B im Werk Steyr mit der Lizenzproduktion von Fiat-Fahrzeugen. Die Teile kamen hauptsächlich von Fiat in Turin, aber vieles auch von österreichischen Zulieferern oder aus eigener Steyr- Produktion (Schmiedeteile wie z.B. Hinterachsbrücken, aber auch mech. Teile wie Zahnräder usw.).

 

Der „Topolino" – Typ 500 C – 1952 bis 1955:

1952 kam der Fiat 500C und Fiat 500 C Belvedere hinzu. Die Bezahlung der Fiat-Teile erfolgte anfangs fast ganz durch Warenaustausch. Steyr fertigte Fahrzeugteile für Fiat. Mit Abbau der Restriktionen für importierte Fahrzeuge im Laufe der 50er Jahre, und bedingt durch den steigenden Kapazitätsbedarf in Steyr für Lkw und Traktoren, nahm die Fertigung von Steyr-Fiat Pkw ab und dafür wuchs die Assemblierung: Es wurden auf fast fertig importierte Fahrzeuge österreichische Teile wie z.B. Semperit Reifen und Bären Batterien montiert und das ganze mit Steyr-Fiat-Emblemen und passenden Radkappen verziert.

Der letzte „STEYR" – Typ 2000 – 1951 bis 1958:

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Fiat erhielten die Fiat 1400 und Fiat 1900 einen von Steyr entwickelten 2 Liter-Motor. 1951 wurde ein Prototyp des Steyr 2000 vorgestellt, die Fertigung begann aber nach Vorstellung des Fiat 1900, auf dessen Basis der erste Steyr 2000 Luxus gebaut wurde. Auf der Basis des Fiat 1400 gab es den etwas billigeren Steyr 2000 "Standard". Der Fiat 1900 wurde in Östereich nie angeboten. Nur der Steyr 2000 wurde bis 1958 (Produktionsende des Fiat 1400 B / 1900 B) weiterhin in Steyr (fertig-)gebaut.

Der erste „Minivan" der Welt – Typ 600 Multipla – 1956 bis 1958:

Nach ca. 1955, als Schutzzölle und Devisensperren immer weiter abgebaut wurden, importierte Steyr mehr und mehr fertige Fiat-Fahrzeuge. 1956 startet der erste Abkömmling des Fiat 600 in den Markt: der Fiat 600 Multipla. Der von Design und Konzept her revolutionäre Kombiwagen basiert technisch auf dem Fiat 600 und ermöglicht auf kleinstem Raum größten Transportnutzen. Er gilt als Vorläufer der heutigen Minivans und erfreute sich bis zu seiner Produktionseinstellung im Jahre 1969 durch seine Vielseitigkeit bei Familien, Handwerkern und Kleingewerbetreibenden großer Popularität.

 

Die Marke „STEYR-PUCH"

Die Legende – Puch 500 – 1957 bis 1974:

Eine ähnliche "Motor-Transplantation" wie beim Steyr 2000, allerdings mit größerem Steyr-Puch Anteil führte ab 1957 zum Steyr-Puch 500. Ab 1957 wurde auf der Basis des neuen Fiat 500 im Werk Graz der Steyr-Puch 500 gebaut. Aus angelieferten Fiat-Teilen und eigenen Blech- und Fahrwerksteilen wurde Karosserie und Fahrwerk sowie das von Puch entwickelte Antriebsaggregat komplett im Werk Graz gebaut. Im Laufe der Produktionszeit des "Puch-Autos" wurde der Puch-Anteil aber reduziert und ab 1968 wurden fast komplette Fiat 500 importiert und nur noch der Puch-Motor eingebaut. Der letzte Steyr-Puch war der Fiat 126 mit Puch-Motor.

 

Die Nutzfahrzeuge der Marke „STEYR"

Der erste LKW – Typ III – 1922 bis 1928:

Nach der Vorstellung des Steyr II, des ersten Steyr Pkw, begann auch die Entwicklung eines Lastkraftwagen. 1922 wurde der Steyr III, ein stabil gebauter Wagen vorgestellt. 1928 kam der Nachfolger, der Lkw Steyr XV, 1929 der Steyr XVII, der auch als Omnibus gebaut wurde. 1932 wurde der erste der legendären, aufgrund der hinteren Schwingachsen sehr geländegängigen Dreiachser, der Steyr 40 D vorgestellt. Der Nachfolgetyp Steyr 640 wurde zum bis dahin meistverkauften Steyr Lkw. Der ab 1941 gebaute r Steyr 270 / Steyr 1500 A übertraf diese Stückzahl nochmals ganz erheblich.

Die Nachkriegsprodukte - LKW Typ 370 und Traktor Typ 180:

Trotz der verheerenden Kriegsschäden nahm das Hauptwerk Steyr bereits 1945 neben den Aufräumungsarbeiten und der Herstellung von Kochtöpfen und Feuerzeugen auch wieder die Fahrzeugfertigung auf. Aus Restbeständen wurden Steyr 2000 A gebaut. 1946 wurde die Steyr-Daimler-Puch AG von den Alliierten der Österreichischen Regierung zu treuen Händen übergeben, was grünes Licht für die Produktion zweier sehr wichtiger Güter beim Wiederaufbau bedeutete: Transportmittel und Traktoren. Die im Konzept vorhandenen Konstruktionspläne für einen Lkw mit höherer Nutzlast wurden detailliert und fertiggestellt, so dass die Produktion des neuen Lkw Steyr 370 bereits 1946 begonnen werden konnte. Die Nachfrage war groß, schon im Sommer 1947 waren die ersten 1000 Stück gebaut und 1948 wurde der erste Steyr-Diesel Typ 380 vorgestellt. Der erste Steyr Traktor war der legendäre Typ 180. Dieses, besser als "26er" bekannte Fahrzeug, war der erste in Großserie gefertigte österreichische Traktor und damit eine Sensation.

Bereitgestellt  von Andy Pils aus Steyr ©

 

 

 
 
 

 

Die Titel - Story in Bildern und Begleittexten.

Aus einem Haufen Schrott soll sich was entwickeln!

Der Werdegang einer erfolgreichen Arbeit

 

Rennmaschinen250